Die DSGVO leicht gemacht

Auszug aus meinem Ratgeber "Datenschutz auf den Punkt gebracht"

Voraussichtlich ab Dezember 2018 als E-Book käuflich erhältlich 

 

Die Datenschutzgrund-Verordnung
(DSGVO) kann ein Segen sein, 

wenn wir mit ihr Frieden schließen 

 

Fakten

 

  Seit dem 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft getreten und dadurch hat sich die Welt um die Website für Websiten-Betreiber mehr als ein wenig geändert.

 

Das ist Fakt.

 

Fakt ist auch, dass heute - etwa ein halbes Jahr später - immer noch zu viele Websiten-Betreiber der Meinung sind, die Sache sei mit der eigenen Erstellung der Datenschutzerklärung für die Website erledigt. Das kann man keinesfalls pauschal behaupten, sondern  - wenn überhaupt - nur im Einzelfall und bei einer anschließenden Prüfung der erstellten Datenschutzerklärung durch eine qualifizierte Stelle wie z.B. einen Rechtsanwalt oder Datenschutzbeauftragten.

 

Wenn Ihre Datenschutzerklärung mit Hilfe eines Datenschutzgenerators ohne anschließende Prüfung erstellt sein sollte, gehen Sie ein nicht kalkulierbares Risiko ein. 

 

Umfang einer Datenschutzerklärung

  Der Umfang einer Datenschutzerklärung hängt maßgeblich von der Anzahl der Dienstleister ab, die auf Ihrer Website personenbezogene Daten erheben, verarbeiten und nutzen.

 

Zu diesem Personenkreis gehören in erster Linie Sie als Websiten-Betreiber und weitere Personen oder Unternehmer, die an der Erstellung, am Betrieb und an der Pflege Ihrer Website beteiligt sind, z.B. Webdesigner, Webhoster und - sofern zutreffend - mögliche Drittanbieter. Letzteres ist allerdings die Regel.

 

Die Menge der Daten, die erhoben und verarbeitet werden, bestimmt nachrangig auch den Umfang der Datenschutzerklärung.

 

An dieser Stelle möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass in der Regel eine große Menge an personenbezogenen Daten erhoben, verarbeitet und genutzt werden, an die Sie möglicherweise gar nicht gedacht haben. Bis vor dem 25. Mai 2018 wussten auch nur wenige Websiten-Betreiber, dass dies der Fall ist. Auch die Websiten-Besucher wussten das nicht.


Personenbezogene Daten

  Websiten-Betreiber können nämlich personenbezogene Daten auf der Website automatisch bzw. passiv erheben und verarbeiten, ohne dass der Besucher das merkt. Er merkt das deshalb nicht, weil für die Erhebung dieser Daten eine direkte Eingabe durch den Websiten-Besucher nicht erforderlich ist.

 

Darüber hinaus können Daten aktiv erhoben werden, z.B. wenn Sie ein Kontaktformular oder ein Kommentarfeld anbieten. In diesem Fall muss der Besucher beispielsweise seine Email und ggf. seinen Name oder andere Daten manuell eingeben. Hier können wir davon ausgehen, dass er merkt, dass er etwas eingibt. Doch aufgepasst: Auch in diesem Fall können personenbezogene Daten durch den Webhoster oder Drittanbieter aktiv und passiv erhoben und verarbeitet werden. 

Die personenbezogenen Daten sind der Zentralpunkt aller Anstrengungen, die notwendig sind, um den Datenschutz zu erfüllen und eine datenschutzkonforme Datenschutzerklärung für eine Website zu erstellen.

 

Die wichtigste und letztlich entscheidende Frage lautet: Werden auf meiner Website personenbezogenen Daten erhoben bzw. bearbeitet? Diese Frage musst  höchstwahrscheinlich in nahezu aller Fälle mit einem eindeutigen “Ja” beantwortet werden. Ja, auch dann, wenn Sie kein Kontaktformular für Anfragen, kein Kommentarfeld oder kein Eintragungsfeld für Newsletter zur Verfügung stellen.

 

(Ende des Auszugs)

 


Datenschutz auf den Punkt gebracht

Möchten Sie mehr erfahren?

 

Diese Ratgeber (Teil I und Teil II) erscheinen voraussichtlich im Dezember 2018. Wenn Sie möchten, können Sie sich per Email benachrichtigen lassen, damit Sie die Erscheinung nicht verpassen oder vergessen.

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