Entscheidungen treffen - Verantwortung übernehmen

 Über die Themen "Entscheidungen treffen" und "Verantwortung übernehmen" stehen uns fast überall Bücher, Online-Beiträge und eine Vielfalt an Ratgebern zur Verfügung. Wir finden gute und sehr gute Sachen, mal eher theoretisch, mal eher praktisch orientiert und in der Regel geschmückt und bereichert mit Vorschlägen, Methoden und ToDo-Listen. Eine Fülle an Möglichkeiten, die sich lohnen, anzuschauen und auszuprobieren. 



Ein neuer Ansatz, der neugierig macht

 Heute möchte ich einen ganz anderen Ansatz zeigen jenseits aller diesen guten Vorschläge, wertvollen Methoden, großartigen Tools und erfolgversprechenden Ratgebern.  Nicht als Gegenpol, sondern als Erweiterung unseres Horizonts.

Was bewegt mich, diesen Beitrag zu schreiben?

 Die Themen "Verantwortung übernehmen" und "Entscheidungen treffen" kommen in meiner Coaching-Arbeit bei meinen Klienten regelmäßig vor. Auch in meinem eigenen Leben. Sie sind ständig präsent und fordern uns mit exakter Frequenz, das Richtige tun zu wollen und entsprechend danach zu handeln. Zumindestens denken wir, dass wir es so wollen oder es sollten. 

 

 Dabei fiel mir immer wieder auf, dass wir uns viel zu früh mit den Methoden und den Techniken beschäftigen, also mit Fragen, die mit "wie" beginnen: Wie komme ich zu den richtigen Entscheidungen? Wie tue ich es? Wie setze ich es um? Wie finde ich die Vor- und Nachteile dieser oder jener Maßnahme?usw.  Dabei beobachte ich bei der Mehrzahl der Fälle, auch bei mir, dass trotz absolut guter Methoden und hervorragender Techniken, sich die gewünschten Ergebnisse nicht unbedingt folgerichtig einstellten.

 

 Ich gewann dadurch den Eindruck, dass etwas Essentielles fehlte, das als vorrangig betrachtet werden musste. Wenn wir an nachhlatigen Ergebnissen im Sinne von verantwortlich sein und verantwortlich entscheiden wirklich interessiert sind, dann müssen wir uns dieses Essentielle als Erstes anschauen. 

 Dieser Online-Beitrag und die dazugehörenden Vertiefungen, die später als eBook und Papierbuch erscheinen werden, handeln genau um dieses Essentielle. 

 

In diesem Beitrag zeichnen wir eine mögliche Reise auf als Vorbereitung, mit dem Ziel, uns für einen anderen Blickwinkel zu sensibilisieren und Klarheit in das Thema zu bringen. Hierfür verwenden wir heute 7 besondere Kardinal-Fragen und 5 magische Hinweise. 

 

In den späteren Schriftstücken - eBook und Papierbuch -  werden wir eine Fülle an weiteren Kardinal-Fragen, magischen Hinweisen und ganzheitlichen Methoden kennenlernen, die uns einen ganz neuen Horizont eröffnen werden, wie wir mit Leichtigkeit, Freude und Umsetzungsvermögen das verantwortlich Sein in unserem Leben meisterschaftlich integrieren können. 

 

Viel Spaß und spannende Erkenntnisse allen Interessierten! 

 

7 erste Kardinal-Fragen und 5 magische Hinweise

zu Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen.


Die folgenden Fragen und Hinweise sollen unsere Aufmerksamkeit auf das Wesentliche hinter dem Problem oder der Herausforderung richten, auf die Essenz dessen, was uns entscheidend in Anspruch nimmt. Die Fragen sind zunächst lose aufgestellt, ohne Rangordnung oder Kategorisierung.

Die 7 ersten Kardinal-Fragen

 


1. Für was und wen trage ich Verantwortung?

Für was und im Zusammenhang mit wem will (muss) ich Verantwortung übernehmen? Nur für mich? Für mich und gleichzeitig für Menschen aus meinem engsten Kreis? Für Menschen aus meinem erweiterten Kreis? Für was genau? In der Praxis wirkt sich unsere Verantwortung nicht nur auf unsere Lebensqualität, sondern gleichzeitig auf andere Menschen. Das erschwert den Umstand, Klarheit gewinnen zu wollen, was auch entscheidend ist. Wenn wir Klarheit gewinnen wollen, dann müssen wir diese Bereiche getrennt voneinander untersuchen, auch dann wenn sie untrennbar miteinander verbunden sind. Bei dieser Frage geht es noch nicht um eine Lösung, sondern um Ordnung, Überblick und Durchblick.



2. Was beflügelt meine Kreativität?

Entscheidungen benötigen unsere Kreativität - das Umsetzen unserer getroffenen Entscheidungen ebenfalls. Verantwortung verlangt fast immer ein hohes Maß an Kreativität. Machen wir uns klar, was unsere Kreativität allgemein positiv beeinflusst. Was heißt für mich "kreativ sein"? Was macht mich frei? Was verleiht mir Flügel? Diese und weitere Fragen dürfen wir uns stellen, ganz unabhängig von der anstehenden Entscheidung, die wir verantworten wollen (müssen).


3. Bin ich ein Mann oder eine Frau? 


Wir Männer verfolgen andere Strategien als unsere lieben Frauen, wenn es darum geht, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Wir sollten uns bewusst machen, ob in der Angelegeheit bei uns eher das Weibliche oder das Männliche überwiegt. Wenn ich die Sache anpacken will oder muss, dann sollte ich als erstes in deiner eigenen Energie zurück kehren und entscheiden wie ein Mann, wenn ich ein Mann bin bzw. wie eine Frau, wenn ich eine Frau bin.
Wir sollten uns fragen:
Was macht mich wirklich zu einem Mann bzw. zu einer Frau? Wie erfahre ich meine Männlichkeit, wenn ich ein Mann bin? bzw. meine Weiblichkeit, wenn ich eine Frau bin? Was verleiht mir - in meiner Rolle als Mann oder Frau - Kraft, Macht und Präsenz?



4. Wie hindert mich meine Geschichte?

In wie fern hindert mich die Geschichte in Bezug auf das Problem oder die Herausforderung, eine gute Entscheidung zu treffen und Verantwortung zu übernehmen? Mit "Geschichte" ist genau die Geschichte gemeint, die wir über die Sache erzählen, wie Dinge passiert sind bzw. warum dies oder jenes so gewesen ist, und zwar unabhängig davon, ob die Dinge sich wirklich so ereignet haben. 



5. Wie hindert mich Einzigartigkeit?

In wie weit hindert mich meine Einzigartigkeit die Sache anzupacken, zu regeln und verantwortlich zu handeln? Unsere Einzigartigkeit, wie paradox dies auch klingen mag, steht uns im Wege, gerade im Bereich "verantwortlich sein".  Dieser Blickwinkel ist eines der spannensten Felder. Es lohnt sich, ihn gründlich zu untersuchen. Auch du wirst positiv überrascht sein. 



6. Woher kommt mein Gefühl von Zugehörigkeit? 

Wie erfahre ich das Gefühl, zugehörig zu sein?  Was vermittelt mir das Gefühl, ich gehöre dazu? Was bin ich bereit zu tun, um mich zugehörig zu fühlen? Wie weit würde ich gehen, um Zugehörigkeit nicht zu verlieren? Zunächst sollen wir diese Fragen im allgemeinen, ohne Bezug zu der Sache selbst beantworten. Übrigens, die gewonnenen Antworten werden mir nicht nur im Bereich "verantwortlich sein" viel geben, sondern auch in anderen Lebensbereichen wie Finanzen, Gesundheit, Berufung, usw. Anschließend stellen wir uns die gleichen Fragen in enger Verbindung zu der Angelegenheit, die von uns gute Entscheidungen und Verantwortung verlangt.



7. Nach welcher Zeit orientiere ich mich? 

Nach meiner Vergangenheit? Nach meiner Zukunft? Oder nach der Gegenwart? An dieser Stelle überprüfen wir, wie wir uns im Leben für gewöhnlich orientieren. In welcher Zeit befinde ich mich oft? Keine der o.g. Zeiten ist zwangsläufig von Nachteil oder besonders von Vorteil. Doch prüfen wir, wie wir uns bewusst oder unbewusst orientieren, denn diese Orientierung prägt mein Vermögen, verantwortlich zu sein und demzufolge im Sinne meines Lebensentwurfes, angemessene Entscheidungen zu treffen.


Die Antworten auf diese ersten 7 Fragen werden uns neue Klarheit und Möglichkeiten bringen. Wir erahnen bereits, dass die daraus resultierenden Handlungen große heilende Wirkung auf unsere Entscheidungen haben werden.

 

Wie am Anfang bereits erwähnt, existieren weitere Kardinal-Fragen, die unseren Blickwinkel und Horizont zu diesem Thema erweitern werden. Diese werden in dem im Oktober zu erscheinenden Bücher ausführlich behandelt.  

Die 5 ersten magischen Hinweise

 


1. Chaotisches Denken

Wir lassen das lineare Denken los und probieren divergentes Denken.  Komplexe Dinge lassen sich mit Linearität sehr schwer bewältigen.  Chaotisches Denken kann sehr befreiend und inspirierend wirken. Inspiration, Freiheitsgefühl und Kreativität wirken sich auf die Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, positiv aus.  



2. Maß der Verantwortung kennen

Wir kategorisieren das Thema, das Problem oder die Herausforderung in Bezug auf die Verantwortung in klein, mittel oder groß. Je größer die Verantwortung ist, desto wichtiger ist es, diese Empfehlungen zu untersuchen und ggf. zu beachten. Wir trainieren uns, mit diesen Empfehlungen beginnend, mit kleinen Herausforderungen, um risikofrei zu wachsen.  



3. Orientierung nach Lebensentwurf

Wir orientieren uns nach unserem Lebensentwurf, nach unserer Vision, nach unserem Werten oder genau nach dem, was in unserem Leben wahren Sinn oder Bedeutung hat. Wir schauen, dass wir mit jeder Entscheidung diesem Sinn ein gutes Stück näher kommen und wir unser Leben auch in diesem Sinne gestalten können. 



4. Nur im Notfall im Reptilgehirn

Wir verbringen nur im Notfall Zeit in unserem "Reptilgehirn". Ansonsten halten wir uns, je nach Situation, bewusst in unserem "Säugetiergehirn" oder in unserem "präfrontalen Cortex" auf. Das wird uns nicht nur Sicherheit bringen, sondern auch das Gefühl von Freiheit und Klarheit erweitern. Das sind genau die Elemente, die Kreativität ermöglichen. Das Gefühl von Sicherheit, Freiheit und Klarheit und die daraus erfahrene Kreativität werden wir dankbar annehmen. 



5. Karotte und Peitsche meiden

Wir entdecken die Karotte und die Peitsche in unserem Leben, damit wir gegen Manipulationen gut ausgestattet sind. Wir richten den Blick nicht nur auf fremde Manipulation, sondern vor allem auf die eigene Manipulatiosnstrategie gegen uns selbst! Dabei sind wir gründlich in der Untersuchung. Das lohnt sich. Wir sorgen unbedingt vor, dass wir resistent gegen eigene und fremde Manipulationen werden. Karotte und Peitsche verhindern das "verantwortlich sein"  und demzufolge gute Entscheidungen. Wir treffen keine relevanten Entscheidungen bei fehlender Klarheit z.B. unter Angst, Druck, Gier oder Hunger aber auch bei gesteigerten Glücksgefühlen, Extase usw. Wir geben uns soviel Zeit, wie wir brauchen. Außerdem achten wir sehr darauf, sofern zutreffend, dass weder wir noch mein Mentor, Berater, guter Freund, Coach usw. in irgendeinem dieser Zustände ist.


Diese Reihe über Entscheidungen und Verantwortung wird fortgesetzt. Es folgt eine kleine Abhandlung über einen Punkt, der in diesem Beitrag genannt wurde, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Die Reihe wird dann mit einem Papierbuch fortgesetzt und vervollständigt. Hierzu wird zunächst nur eine kleine Auflage gedruckt. Das Papierbuch wird im Handel erhältlich sein.

 

Falls Sie sich für das Papierbuch interessieren, können Sie sich schon jetzt für ein Exemplar ohne Kaufverpflichtung vormerken lassen. Wir werden als erstes nur die vorgemerkten Interessierte per email benachrichtigen. Erst dann können Sie Ihre Kaufentschediung treffen, 7 Tage bevor wir das Buch veröffentlichen.   

 

Orlando J. Silva

Coaching aus Leidenschaft


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